COOP4HEALTHCARE

Grenzüberscheitende Kooperation zur Förderung smarter Gesundheitsservices

Projekt

Die Anforderungen an ein Gesundheitssystem sind aufgrund der Komplexität sehr wissensintensiv. Dies kann per se nicht allein, auch nicht regional, sondern in ziel- und aktionsorientierten Kooperationen gelöst werden.

Das Projekt COOP4HEALTHCARE forciert im übergeordneten Projektziel eine Verbesserung des Dienstleistungsangebots im Gesundheitsbereich durch eine konsequente grenzüberschreitende Kooperation der relevanten Akteure im Programmgebiet und mit strategischen Europäischen Partnern. Damit werden direkte und langfristig orientierte Pilotprojekte mit einem hohen Wirkungsgrad (Digitalisierung, Wissensexzellenz, Kooperationsmodelle) aktiviert und umgesetzt. Somit wird auch gezielt den Herausforderungen, die Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit zu verbessern und ein eine ausgeglichene, qualitativ hochwertige Versorgung allen Bevölkerungsgruppen örtlich unabhängig und zeitgerecht zur Verfügung zu stellen, begegnet.

News & Downloads

Wissenstransfer zwischen den Projektpartnern CUAS und Universität Ljubljana

Am 15. Januar 2020 fand im Rahmen des Projekts COOP4HEALTHCARE (Programm Interreg SI-AT) ein Expertentreffen der Projektpartner der Fachhochschule Kärnten (CUAS, Österreich) und dem Forschungsteam des Zentrum für Sozialinformatik (CDI), Fakultät für Sozialwissenschaften, Universität Ljubljana unseren Forschern Vesna Dolničar Ph.D., Simona Hvalič-Touzery Ph.D., Katja Prevodnik Ph.D. und Lea Lebar statt.

Das Hauptthema des wissenschaftlichen Treffens war der Vergleich der Forschungspläne und der wichtigsten Herausforderungen, denen sich die teilnehmenden Forscher in ihren Projekten gegenübersehen. Die Forscher stellten den Fortschritt der Forschungsarbeiten an wichtigen Partnerprojekten, nämlich dem österreichischen Smart VitAALity-Projekt (CUAS, Österreich) und dem CDI i-evAALution (AAL-Projekt), dem EVALDO-Projekt und den ARRS-Projekten, »Verständnis und Analyse von Benutzerbedürfnissen bei der Entwicklung elektronischer Dienste für eine integrierte soziale und gesundheitliche Versorgung in der alternden Gesellschaft« (L5-9337) und »Faktoren, die die Absicht beeinflußen, intelligente, technologiegestützte Pflegedienste für pflegende Angehörige älterer Menschen im Kontext der Fernbetreuung zu nutzen« (J5-1785), ausführlicher vor.

Die Präsentationen fanden in einer entspannten Atmosphäre statt, es wurden viele Erfahrungen ausgetauscht sowie Beispiele für bewährte Verfahren und Lösungsansätze für Probleme, die in solchen Projekten häufiger auftreten. Das Ergebnis des Treffens ist die Ermittlung gemeinsamer Forschungsthemen und -ziele, die auch in Zukunft erörtert werden sollen, um Kooperationsmöglichkeiten (Calls for proposals) auszuloten und damit die interregionalen institutionellen Kapazitäten und Netzwerke im Bereich Langzeit-Pflege, Gesundheit, aktives Leben und Altern.

EIT Health Summit 2019. Defining unmet need - how much does it matter?

Am 2. und 3. Dezember 2019 fand im Palais Brongniart, Paris, der diesjährige EIT Health Summit 2019 statt. Mit rund 1000 TeilnehmerInnen ist es die wichtigste jährliche Veranstaltung des European Institute of Technology im Bereich Health. Direkt im Anschluss fand vom 3. bis 4. Dezember 2019 in denselben Räumlichkeiten ein großes EIT Health Matchmaking Paris 2019 zur Vorbereitung von Einreichungen (Pre-proposals) für den aktuellen EIT Health Call statt. EIT Health wurde 2015 als ‘Knowledge and Innovation Community’ (KIC) gegründet um nach dem Prinzip des ‘Knowledge Triangle’, wo Experten aus den Bereichen Forschung, Bildung und Innovation zusammenwirken, eine optimale Umgebung für Innovationen für den Gesundheitssektor zu schaffen.

Im Fokus des diesjährigen EIT Health Summit standen neben Health-Tech Innovationen, die von zahlreichen Start-ups in Form von Ständen und Vorträgen präsentiert wurden, insbesondere die Diskussion, wie der Nutzen von Projekten und Maßnahmen im Gesundheitsbereich maximiert werden kann. In der Eröffnungs-Keynote betonte Prof. Elizabeth Teisberg, Executive Director, The Value Institute for Health and Care, ein gemeinsames Unterfangen of the Dell Medical School und McCombs School of Business an der University of Texas in Austin, die Wichtigkeit der Definition des Nutzens aus Sicht der PatientInnen.

In die gleiche Kerbe schlug die Session “The power of outcome transparency“: Unter der Leitung von Prof. Gregory Katz, Chair of Innovation & Value in Health, University of Paris School of Medicine und Generaldirektor des Consortium VBHC, einer Non-profit-Initiative zur Förderung von Value Based Health Care, diskutierten namhafte VertreterInnen, wie Ergebnisse des Gesundheitssystems erzielt werden können, die tatsächlich Bedeutung für die PatientInnen haben. So betonte etwa Prof. Zirui Song, Assistant Professor of Health Care Policy at Harvard Medical School und Empfänger des AcademyHealth Article-of-the-Year Awards, dass in der Formel Value = (Quality + Outcomes) / Costs bei gegebenen Kosten der Nutzen nur durch Steigerung von „Quality + Outcomes“ verbessert werden kann. Diese Steigerung der Qualität von Maßnahmen war demnach dann auch zentrales Thema bei den folgenden Präsentationen.

EVOLARIS als Partner des COOP4HEALTHCARE-Projektes war durch GF Christian Kittl auf beiden Veranstaltungen vertreten. Im Rahmen des Matchmaking Events konnte er dabei Partnerschaften mit wesentlichen Playern wie Fraunhofer ITEM und dem DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) aus Deutschland oder INRIA (French Institute for Research in Computer Science and Automation) aus Frankreich, für die Einreichung von Anträgen im aktuellen EIT Health Call schließen. Dadurch konnten strategische Projektthemen etwa im Bereich Privacy-preserving Technologies im Gesundheitsbereich, die im Rahmen von COOP4HEALTHCARE vorbereitet wurden, rechtzeitig zum 11. Dezember (Pre-proposal cut-off date) als Antrag abgegeben werden.

Fokus auf die Lebenswelten älterer Menschen: ein Modell zur Erfassung der Bedürfnisse

Das 21. Jahrhundert ist die Ära der alternden Bevölkerung. Daher rückt die Lebensphase des „Alters“ immer mehr in den Fokus der aktuellen Forschung und des Handelns. Da Einschränkungen im täglichen Leben nicht nur auf die Fähigkeiten der Personen zurückzuführen sind, sondern auch auf die individuelle Lebensgestaltung und des sozialen Umfelds, gewinnt der Ansatz von Active & Assisted Living (AAL) zunehmend an Bedeutung. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist die Integration von Smart-Home-Anwendungen, mit denen die Sicherheit, der Komfort und die Gesundheit der BewohnerInnen von Betreuungseinrichtungen sowie älteren Menschen, die zu Hause leben, durch den Einsatz von miteinander verbundenen, technischen Geräten und Systemen verbessert werden sollen.
Da die Ideen von Technologieunternehmen, die Smart-Home-Anwendungen entwickeln, und die Bedürfnisse von Älteren oft weit voneinander entfernt sind, ist es wichtig, diese bewusst und umfassend in den gesamten Innovations- und Entwicklungsprozess solcher Technologien einzubeziehen.
Die Mehrzahl der aktuellen AAL-Forschungen konzentriert sich jedoch auf den technischen Bereich, einige wenige auf die Bedürfnisse und den umgebenden Services. Aufgrund der Lebenserfahrungen und Umstände sowie unterschiedlicher körperlicher und mentaler Gesundheitszustände haben ältere Personen eine Reihe unterschiedlicher Bedürfnisse, Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen entwickelt.
Um die Möglichkeiten für die Entwicklung der assistiven Technologieindustrie in einer alternden Gesellschaft voll auszuschöpfen, analysiert die Fachhochschule Burgenland diese folgenden Fragen eingehend: Welche Bedürfnisse haben ältere Menschen? Was sind die Merkmale und Inhalte dieser Bedürfnisse? Welche Potenziale für den Einsatz technischer Produkte lassen sich unter verschiedenen Lebensbedingungen identifizieren?
Zur Beantwortung dieser Fragestellungen wurde das AAL-Welten-Modell innerhalb des strategischen Pilotprojektes entwickelt, welches ein einfaches praktisches Instrument zur Bedürfniserhebung darstellt. Mit diesem Ansatz können Bedürfnisse nicht nur erhoben, sondern auch in ihrer Gesamtheit betrachtet und verstanden werden. Denn das entwickelte Instrument kann die notwendige Komplexität von Lebenssituationen abbilden und gleichzeitig auf ein überschaubares Maß reduzieren, so dass eine Konzentration auf die zentral zu fokussierenden Aspekte erreicht wird.
Zurzeit führt die Fachhochschule Burgenland gemeinsam mit Studierenden zahlreiche Erhebungen unter Anwendung des AAL-Welten-Modells durch. Schließlich eröffnet nur die sorgfältige und vielfältige Analyse der jeweiligen Bedürfnisse die Möglichkeit, die technische Unterstützung so zu gestalten, dass sie in den Alltag integriert werden kann und ein selbstbestimmtes und facettenreiches Leben fördert.

AAL-Welten-Modell, Quelle: Weghofer & Mut, 2019

HealthDay.si 2019 – Wie digitale Innovation das Gesundheitssystem verbessert

Am 10. Oktober 2019 fand in der Slowenischen Ärztekammer die HealthDay.si-Konferenz 2019 mit dem Titel „Wie digitale Innovationen das Gesundheitssystem verbessern“ statt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Digitalisierung dringend erforderlich ist, um das Gesundheitssystem zu verbessern und die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen Angehörigen der Gesundheitsberufe und Patienten zu fördern.
Liz Ashall Payne, britische Unternehmerin des Jahres 2018, Gründerin und CEO von ORCHA, sprach vor 200 Teilnehmern als Hauptrednerin über ihre Arbeit zur Zertifizierung mobiler Gesundheitsanwendungen, die in Zusammenarbeit mit dem NHS (National Health Service) deren Qualität bestimmt und bewertet. Sie überraschte mit der Tatsache, dass von 366.000 Anwendungen nur 15% von guter Qualität sind, was ihre Bemühungen zum Wohle der App-Benutzer von entscheidender Bedeutung macht.
In weiteren Vorträgen wurden zahlreiche innovative Technologien und Lösungen vorgestellt: Protonentherapie zur Krebsbehandlung (Institut für Onkologie Ljubljana / Cosylab), ein verbessertes Programm für chronische Nierenpatienten – mit einer Verbesserungsrate von 45% (Slovenj Gradec General Hospital / Lucis) und ein Projekt für digital koordinierte Versorgung von Krebspatienten (Parsek, NHS).
Tomaz Gornik und Samo Acko von Better stellten die Bedeutung des Nutzererlebnisses (User Experience) beim Entwerfen digitaler Lösungen vor. Das, mit dem Red Dot Award ausgezeichnete Produkt Pathfinder, verkürzt die Zeit, die Ärzte an ihrem Computer verbringen, erheblich und erhöht damit die effektive Zeit, die sie für Patienten haben.
In der Podiumsdiskussion zum Thema: Digitale Transformation des Gesundheitssystems – Sind wir proaktiv genug? waren sich die Teilnehmer einig, dass der Patient im Vordergrund stehen soll, die Implementierungs- und Zertifizierungszeit der Geräte verkürzt werden müssen und die Lösungen benutzerfreundlich gestalten werden sollten.
Auf der Innovationsausstellung wurden (unter anderen) folgende ausgewählte in- und ausländische innovative Lösungen im Bereich Biotechnologie und digitale Gesundheit präsentiert:

    • Blckb: Erkennung von Alzheimer-Demenz basierend auf Gehirnwellenmessung (EEG)
    • Savvy: Erkennung von Herzrhythmusstörungen per EKG
    • Mediately: ein öffentlich zugängliches Arzneimittelregister (in 8 Ländern)
    • Newton Dictate: Mit ihrem Produkt können Ärzte Diagnosen und Empfehlungen direkt an einen Computer diktieren, der Sprache in Text übersetzt.

Diese innovativen Unternehmen sind auf jeden Fall Ihre Aufmerksamkeit wert und wir glauben, dass sie die Zukunft gestalten werden!
Der nächste Teil der Konferenz bestand aus einer Reihe von Vorträgen über Ernährung und Biotechnologie, die sich über die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden in weiterer Folge auf das Gesundheitswesen auswirken. Die Vorträge konzentrierten etwa sich auf die gesundheits- und nachhaltigkeitsrelevanten Aspekte der Pflanzenernährung, den Einsatz einer Vielzahl von biotechnologischen Methoden zur langfristigen Verbesserung der Gesundheit und die AI-gestützte Personalisierung der Ernährung in Krankenhäusern.
Schließlich hatte das Forum der Challenges and Solutions, das sich aus Experten des Gesundheitswesens zusammensetzte, einen Dialog zwischen Ärzten, Unternehmen und Angehörigen der Gesundheitsberufe eingeleitet. Es gab Diskussionen über ausgewählte Gesundheitsideen und -Lösungen; deren Vor- und Nachteile; zu Verbesserungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Markteinführung sowie zu Optionen für die Einbeziehung in Portfolios von Versicherungsunternehmen.
Die HealthDay.si-Konferenz 2019 zeigte eine Vielzahl von Herausforderungen im Gesundheitswesen, in der Ernährung und in der Biotechnologie auf und förderte gleichzeitig den Dialog zwischen Angehörigen der Gesundheitsberufe, Unternehmen, Forschern, Versicherungsunternehmen und staatlichen Institutionen. Auf diese Weise ist ein Schritt in Richtung eines besseren und effizienteren Gesundheitswesens getan worden, von dem letztendlich alle Nutzer profitieren werden. Sie sind herzlich eingeladen, der HealthDay.si-Community beizutreten und uns dabei zu helfen, eine bessere Zukunft zu schaffen!

Hier gehts zum vollständigen Bericht

Sehen Sie auch das Video der Veranstaltung

PROLIDA - ENoLL zertifiziertes Living Lab der Fachhochschule Kärnten

Das European Network of Living Labs (ENoLL) ist eine internationale gemeinnützige Vereinigung, die sich zum Ziel gesetzt hat, benutzerorientierte Innovations-Ökosysteme, genauer gesagt das Living Lab-Konzept, voranzutreiben. Joelle Mastelic, Gremiumsmitglied von ENoLL definiert ein Living Lab wie folgt:
„A Living Lab is an innovation intermediary, which orchestrates an ecosystem of actors in a specific region. Its goal is to co-design product and services, in an iterative way, with key stakeholders in a public private people partnership and in a real-life setting. One of the outcomes of this co-design process is the co-creation of social value (benefit). To achieve its objectives, the Living Lab mobilizes existing innovation tools and methods or develop new ones“. (Mastelic, 2019)

ENoLL hat weltweit mehr als 150 aktive Mitglieder (zertifizierte Living Labs) und fungiert als Plattform für gegenseitiges Lernen und Austausch von Best Practices sowie für internationale Living Lab Projektentwicklung.

Das Living Lab Konzept bildet ebenfalls an der Fachhochschule Kärnten die Basis für angewandte Forschung sowie die Initiierung und Entwicklung von Innovationsprozessen in den Bereichen „Active & Assisted Living“ (AAL) und „Active & Healthy Ageing“ (AHA). Unser Living Lab PROLIDA (Professional Living, Innovation and Development Lab for an Ageing Society) wurde zunehmend weiterentwickelt und zu einem integralen Bestandteil unserer Forschungsprozesse bei der partizipativen Entwicklung, multiperspektivischen Evaluierung und langfristigen Verankerung von Innovationen auf dem Markt.

Mit Beginn 2019 entschied sich das Team hinter PROLIDA dazu den nächsten Schritt zu gehen und sich für eine Zertifizierung bei ENoLL zu bewerben. In einem sehr intensiven und gewinnbringenden Prozess konsolidierten wir unser erworbenes Wissen, langjährige Erfahrungen und Best Practices in einem Antrag auf Mitgliedschaft. Mit Unterstützung unserer langjährigen Kooperationspartner, dank Empfehlungen von und Austausch mit zertifizierten europäischen Living Labs sowie unserer Mentorin aus dem COOP4HEALTHCARE-Projekt Hanna-Greta Puurtinen konnten wir den Antrag erfolgreich einreichen.

Wir freuen uns sehr, dass wir alle Kriterien erfüllt haben und PROLIDA nun ein ENoLL-zertifiziertes Living Lab ist.

Im September 2019 wurden bei den Open Living Lab Days in Thessaloniki in Griechenland, nach mehreren inspirierenden Tagen des Networkings, Wissensaustausch, spannenden Podiumsdiskussionen und praktischen Workshops mit führenden Experten, alle 19 neuen Mitglieder empfangen. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde Daniela Krainer, in Vertretung für das PROLIDA Team der Fachhochschule Kärnten, das ENoLL Zertifikat übergeben.

Damit haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in der Professionalisierung unserer angewandten Forschung und der Initiierung von Innovationsprozessen für „Ageing Well“ in einer digitalen Welt gesetzt. Unsere Methoden, Werkzeuge und Konzepte werden in unseren aktuellen Forschungsprojekten wie z.B. in COOP4HEALTHCARE implementiert und weiterentwickelt, um Pilotprojekte zu aktivieren und umzusetzen, die sich mit den Herausforderungen der Verbesserung des Dienstleistungsangebots im Gesundheitsbereich befassen.

Weitere Informationen über PROLIDA finden Sie hier unter www.prolida.at

Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann von Burgenland (Österreich) zu Besuch in Ljubljana

Am 24. Juli 2019 besuchte der Landeshauptmann von Burgenland, Hans Peter Doskozil, zusammen mit dem slowenischen Minister für Entwicklung und europäischer Kohäsionspolitik, Iztok Purič, Landesrat der Burgenländischen Landesregierung, Christian Illedits und der österreichischen Botschafterin in Slowenien, Sigrid Berka, den Technologiepark Ljubljana (TPLJ).

Ziel des Besuchs war es, Aktivitäten von TPLJ, seinen Partnern und assoziierten Unternehmen im Bereich des digitalen Gesundheitswesens vorzustellen, insbesondere in Bezug auf die laufenden Aktivitäten in den Projekten COOP4HEALTHCARE (Interreg SI-AT) und digitalLIFE4CE (Interreg CE). Andreja Hlišč eröffnete das Treffen mit einer Präsentation der Hauptaktivitäten von TPLJ, insbesondere mit Fokus auf die beiden zuvor genannten Projekte. Darüber hinaus wurden die im Technologiepark ansässigen Gesundheitsunternehmen und die Healthday.si-Community vorgestellt. An dem Besuch nahm auch die Fachhochschule Burgenland teil, die in beiden Projekten involviert ist. Silva Nemeš, Vertreterin des COOP4HEALTHCARE-Projekts, stellte ihre Arbeit im Innovation Technology Cluster Murska Sobota (ITC) vor. Ihre Projektaktivitäten zielen darauf ab, eine langfristige Zusammenarbeit mit Experten aufzubauen und den Transfer von Wissen und Technologien zu forcieren. Der letzte Sprecher war Andraž Krajnc, CEO von Eurotronik Kranj, einem Entwickler und Hersteller innovativer digitaler Gesundheitslösungen. In seinem Vortrag hob er die Bedeutung von Interreg-Projekten für Unternehmen hervor, da diese sich durch Teilnahme an Veranstaltungen oder maßgeschneiderten Meetings präsentieren können und die Möglichkeit erhalten in bisher fremde Märkte einzutreten. Die Veranstaltung endete mit einem Besuch bei Acies Bio, einem Unternehmen, das sich auf Forschung, Entwicklung und Beratung für die Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie spezialisiert hat. Acies Bio ist auch ein bekanntes Mitglied des Technologieparks Ljubljana.
Die Veranstaltung war eine großartige Gelegenheit, um das Bewusstsein der maßgeblichen Akteure und politischen Entscheidungsträger hinsichtlich der laufenden Projekte zu erhöhen.

Foto: Bgld. Landesmedienservice

COOP4HEALTHCARE Partnermeeting Ljubljana

Am 18. und 19. Juni 2019 veranstaltete die Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Ljubljana in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sozialinformatik das 3. COOP4HEALTHCARE-Konsortiumstreffen. Ziel des Treffens war es, die „Lab Days“ zu planen und zu gestalten, an denen die Projektpartner den wichtigsten Stakeholdern die, im Rahmen ihres Pilotprojekts umgesetzten Technologien und innovativen Ansätze vorstellen und demonstrieren werden um Ihnen die Technologie und die innovativen Ansätze näherzubringen und „spüren“ zu lassen. Auf diese Weise bringt die Partnerschaft ihre Arbeit und Vision den Interessensgruppen im Bereich der integrierten (Gesundheits-)Versorgung näher. Neu erworbenes Wissen und Feedback aus den Interessensgruppen dienen als Ausgangspunkt für Diskussionen innerhalb des COOP4HEALTHCARE Think Tanks. Die Projektpartner werden die Empfehlungen des COOP4HEALTHCARE Think Tanks nutzen, um die Strategie zu entwickeln und die Roadmap für den Zeitraum 2020-2026 zu erstellen. Auf diese Weise wird die Partnerschaft die Grundlage für die Weiterentwicklung von Pilotprojekten im Bereich integrierter Gesundheits- und Pflegelösungen schaffen und das Hauptziel des Projekts – die Verbesserung der institutionellen Kapazität im (Gesundheits-)Pflegesektor – ansprechen.

Newsletter erschienen

Hier zum Nachlesen: Die erste Ausgabe des COOP4HEALTHCARE Newsletter.

COOP4HEALTHCARE in den Medien

Das Konsortium rund um das Projekt COOP4HEALTHCARE freut sich, interessante Zeitungsartikel und ein Video über die Projektergebnisse zu präsentieren. Die Veröffentlichungen zeigen, wie im Zuge des Projekts an der Bereitstellung von integrierten Gesundheitsdienstleistungen in allen Regionen – insbesondere in Bezug auf die Altenpflege – gearbeitet wird.

The COOP4HEALTHCARE project is glad to present interesting newspaper articles and a video on the project’s achievements, project partner FH Burgenland and how the project is the right step in providing integrated healthcare services throughout the region, especially concerning elderly care.

Zu den Beiträgen:

ORF Burgenland

ORF TVthek 

Kleine Zeitung

HealthDay.si - Digitales Gesundheitswesen in Slowenien

Am 3. Dezember fand im Technology Park Ljubljana die 5. Konferenz zum Thema „Digitales Gesundheitswesen – HealthDay.si“ statt. Das zugrundeliegende Thema waren die Mechanismen und Möglichkeiten der Innovationsfinanzierung, wobei der Schwerpunkt auf den Bereichen des Gesundheitssektors lag. In vier verschiedenen Sessions mit mehr als 30 nationalen und internationalen Vortragenden wurden innerhalb der Konferenz folgenden Themen behandelt: Best-Practice-Beispiele für ausländische Ökosysteme (Niederlande & Estland), Success Stories von erfolgreichen slowenischen Unternehmern und ihre Art der Innovationsfinanzierung, vertiefende Gespräche mit Versicherungsunternehmen, Experten für Gesundheitsvorschriften und (VC) -Investoren. Parallel zur Konferenz stellten slowenische (digitale) Anbieter von Gesundheitslösungen ihre Technologien vor. Diese Ausstellung wurde durch das Projekt COOP4HEALTHCARE ermöglicht. Mojca Cvirn, Technology Park Ljubljana, Partner des Projekts COOP4HEALTHCARE, wies in einer Podiumsdiskussion darauf hin, dass das Ökosystem den Start-ups im Gesundheitswesen ein stärkeres Unterstützungssystem bieten muss. Das gelingt mit Hilfe der Europäischen Mentorengruppe und den Pilotenprojekten, welche derzeit im Projekt COOP4HEALTHCARE entwickelt werden.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht

Mr. Jack van Lint, NLC Healthcare Venture Builder

Mrs. Piret Hirv, Talinn Science Park

Mrs. Mojca Cvirn, Technology Park Ljubljana at a panel discussion

Show of Digital Healthcare innovation and vibrant discussions between participants

Show of Digital Healthcare innovation and vibrant discussions between participants

Slovenian entrepreneurs sharing their stories (from left to right: Marko Bitenc, Geneplanet; Nejc Škoberne, Genialis; Iztok Žilavec, Mikropis in 24aLife; Katarina Pavšek, Feelif; Aleš Smokvina, Marand)


 

Healthday.si ecosystem

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Mojca Cvirn, mojca.cvirn@tp-lj.si, +386 (1) 620 3 406

COOP4HEALTHCARE Public Event: 23. November 2018, Pinkafeld (AUT)

Die Fachhochschule Burgenland veranstaltete das Public Event des Interreg Slowenien-Österreich-Projekts COOP4HEALTHCARE im Rahmen der eNova-Konferenz am Campus in Pinkafeld. Die eNova ist eine der größten Fachtagungen des Burgenlandes, welche Gebäude / Areale der Zukunft in den Fokus stellt und nachhaltige digitale Technologien aus einem ökosozialen und interaktiven Blickwinkel heraus betrachtet.

Teil der eNova-Konferenz zu sein, bot die Gelegenheit bereits erreichte Erfolge des Projekts COOP4HEALTHCARE sichtbar zu machen und zukünftig erwartete Ergebnisse vor einem breiten Publikum darzustellen, indem das Projekt via Poster, Broschüren und einem COOP4HEALTHCARE-Stand präsentiert wurde. Die Veranstaltung brachte die wissenschaftliche Community, relevante Akteure und Experten aus verschiedenen Arbeitsbereichen zusammen, woraus neue Wegen der Zusammenarbeit in verschiedenen Themenbereichen und Kontexten entstehen können, um schlussendlich einen Beitrag zur Verbesserung smarter Gesundheitsdienstleistungen innerhalb des Programmgebiets zu erzielen.

Projektpartner sowie projektbezogene europäische Mentoren präsentierten auf innovative und interessante Weise ihre Erfahrungen zum Thema Mensch – Gebäude bzw. Technikinteraktion.

Erster Beitrag: Die Gesundheit im Fokus: Technische Lösungen und unterstützende Dienstleistungen zur Förderung eines unabhängigen und autonomen Lebens

Die Fachhochschule Kärntenstellte das Konzept des Living Lab-Ansatzes vor, das mehr als bloß eine Einrichtung im Rahmen der kooperativen Forschung ist. Es handelt sich um einen multidisziplinären Ansatz, der Methoden, Prozesse, Infrastrukturen und Partnerschaften umfasst, basierend auf gegenseitigem Lernen und Austausch. Diese Methode ermöglicht eine Verknüpfung neuer Technologien mit dem sozialen Umfeld.

Zweiter Beitrag: Bedürfniserhebung für Active Assisted Living-Konzepte bei älteren Menschen

Technologien sowie zukünftige Gebäude müssen den unterschiedlichen und vielfältigen Bedürfnissen entsprechen und vorhandene Ressourcen der Menschen aufgreifen. Daher ist es wichtig, die gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnisse der Endbenutzer / Bewohner systematisch zu erfassen und diese zu bewerten. Die FH Burgenlandpräsentierte ein innovatives Modell, das eine umfassende Erfassung und Bewertung der Bedürfnisse im Rahmen von Active Assisted Living (AAL-Welten-Modell) möglich macht.

Dritter Beitrag: Gemeinsame Entwicklung und das Vorabtesten von AAL-Lösungen für ältere Menschen

Die Pannon Business Network Associationfungiert als europäischer Mentor im Projekt COOP4HEALTHCARE. Das Unternehmen hielt einen Kurzvortrag über Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich Active Assisted Living mit dem Hauptfokus des Testens und Modellierens digitaler Dienstleistungen im Gesundheits- und Pflegebereich für Ältere.

Spannende Diskussionen sowie ein praxisorientierter Austausch ermöglichte es bisherige Konzepte und Ansätze kritisch zu beleuchten, um diese kontinuierlich zu verbessern. Mit diesen kreativen und innovativen Anregungen verspricht das kommende Jahr eine aufregende Zeit für das Erforschen, Entwickeln und Testen von smarten Gesundheitsdienstleistungen im Rahmen des Projektes zu werden!

Für laufende Neugigkeiten zum Projekt besuchen Sie auch unsere LinkedIn-Seite.

Für detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an:
Michael Mut, BA
michael.mut@fh-burgenland.at
Fachhochschule Burgenland GmbH
Steinamangerstraße 21, A-7423 Pinkafeld

Informationen zur eNova 2018 finden sie im Folgenden:

eNova-Veranstaltungsprogramm
Agenda der öffentlichen Veranstaltung

Präsentationen – „AAL solutions based on human factor“:

COOP4HEALTHCARE Kick-off-Meeting

Am 18.7.2018 veranstaltete die FH Burgenland im österreichischen Pinkafeld das erste COOP4HEALTHCARE Partnertreffen, bei dem die Partner bereits den ersten Entwurf von Pilotprojekten und Sensibilisierungsmaßnahmen für die positiven Auswirkungen von Lösungen im Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen (Digitalisierung, Wissenstransfer, Dienstleistungen und neue Modelle der Zusammenarbeit). Das ultimative Ziel aller Pilotaktivitäten ist, zur Verbesserung des bestehenden Ökosystems beizutragen, insbesondere für die Endbenutzer von Gesundheitslösungen.

Sehen Sie dazu unsere Broschüre zum Thema Cross-sectoral Alliances for Smart Healthcare Solutions.

Projektergebnisse

Veränderungen im Gesundheitssektor werden hauptsächlich durch integrierte Gesundheitslösungen erreicht. Im Rahmen des Projekts machen wir:

(1) Förderung des Wissenstransfers und der Zusammenarbeit zwischen Schlüsselakteuren
(2) Pilotprojekte umsetzen
(3) einen Aktionsplan 2020-2026 vorbereiten
(4) ein Expertenteam bilden – HEALTHCARE Think Tank

Kontaktieren Sie uns!

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Lead Partner:

Fachhochschule Kärnten,
gemeinnützige Privatstiftung
Villacher Straße 1
A-9800 Spittal
+43 (0)5 90500-0
+43 (0)5 90500-1110

Kontakt:

Daniela Krainer
Fachhochschule Kärnten,
gemeinnützige Privatstiftung

E-Mail: d.krainer@fh-kaernten.at
Tel: +43 (0)5 90500-3225

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